über uns

„kleineReise“ – ein 2PersonenOrchester

Das 2PersonenOrchester „kleineReise“. Oder „MeinlustigerExfreundundich“. Gemeinsam haben sie alle Formen der Zweisamkeit zerlebt. Jetzt machen sie miteinander Musik. Manchmal auch gegeneinander. Sie reisen mit zwei Gitarren, zwei Stimmen, einem Megafon und einer Loopstation. Feine Klänge kommen da heraus, so dass man den angehaltenen Atem der Zuschauer noch gut hören kann. Dazu ein leuchtender Rock und ein kleiner kleineReiseKoffer. Und damit besingen sie die Momente des Lebens, die man lieber vergessen hätte. Und all die anderen auch.

Für ihre Texte bedienen sie sich bei dem, was ihnen auf ihrer Reise begegnet. So finden sich manchmal Theatertexte oder Gedichte in ihren Texten wieder, mit denen sie schon auf Theaterbühnen zu kämpfen hatten. Abschiedsbriefe, die sie sich nicht geschrieben haben. Sie erzählen von Liebe und von Beziehung, von NichtLiebe und NichtBeziehung, von Leben und Leben lassen. Manchmal von Tieren.
Ihr Überlebenstrick für die Wirren dessen, was sich Leben nennt, ist der Humor. So kommt – wenn es gut läuft – auch die Leichtigkeit: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“ (Nietzsche) Mit auch, aber es macht ein bisschen mehr Spaß!

„Wer weiß schon wie es besser geht, meistens macht man halt so mit, gemeinsam ist man zwei mal schwer, manche lösen’s gleich zu dritt!“
(kleineReise)

„Ihr Lieder sind kleine, detailverliebte Kunstwerke, die gekonnt emotionale Zwischentöne transportieren. … „Außen bin ich ruhig, doch der Gedankenkram“ singt Uhland, der man regelrecht ansieht, dass in ihrem Kopf in jeder Sekunde eine neue Idee zündet. Mit großer Intensität und Sensibilität singt sie ihre eigenen Texte, die immer wieder durch burschikose, geistreiche Brüche überraschen. Obwohl sie kein Liebespaar mehr sind, scheint die Chemie musikalisch und menschlich zu stimmen. Eine Menge Spaß und Leichtigkeit transportiert sich ins Publikum. „Es geht hier nur um ihre Ex-Freunde“, resümiert Thunemann. Wenn dabei solche Lieder entstehen, wünscht man Uhland noch einige mehr davon.“
(Marie Varela, Göttinger Tageblatt, 26.2.2016)